Frankreich

Frankreich - Flora

In Frankreich finden sich fast alle in Europa heimischen Pflanzenarten. Von Öl- und Orangenbäumen bis zu alpinen Moosen und Flechten findet sich alles in der Pflanzenwelt von Frankreich. Im mediterranen Klimabereich wachsen vor allem Aleppokiefern, Stein- und Korkeichen, Zypressen und Platanen. In einigen, heute nicht mehr waldbedeckten Gebieten an der Mittelmeerküste, gedeihen den trockenen Bedingungen angepasste Hartlaubgewächse.

In Frankreich oder genauer in Süd- Frankreich, werden vor allem Oliven, Mandeln und Wein angebaut. An der Atlantikküste von Frankreich nehmen vor allem Kiefern einen Großteil der Fläche ein. Das größte zusammenhängende Waldgebiet von Frankreich befindet sich im Dünengebiet des Landes. Dieses Waldgebiet nimmt eine Fläche von 800.000 Hektar ein.

In den höherem Lagen von Frankreich haben sich vermehrt Fichten und Tannen angesiedelt. In den Ardennen und Vogesen sind Laubwälder mit Buchen, Eichen, Eschen, Ahorn und Birken als vorherrschende Baumarten verbreitet. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu alpinen Matten oberhalb der Waldgrenze. Die Bretagne ist, wie auch das Aquitanische und das Pariser Becken, überwiegend nicht bewaldet. Nach der Rodung der Wälder, der ursprünglichen Vegetation, bildeten sich hier aufgrund des feucht-kühlen ozeanischen Klimas, sehr schnell Grasland und Heiden u.a. mit Ginster und Heidekraut als verbreiteten Pflanzen aus.