Frankreich

Frankreich - Geschichte

Frankreich gehört zu den Ländern in Europa, die bereits relativ früh besiedelt waren. Spuren dieser Besiedelung findet man heute noch in steinzeitlichen Höhlenmalereien und in Kultbauten der Gallier. Wie in anderen Teilen Europas waren es auch hier die Römer, die zu einer breiteren Ansiedlung führten und die Zivilisation vorantrieben. Bereits 843 entstand der Nationalstaat Frankreich. Ein bedeutendes Ereignis der französischen Geschichte war sicherlich der Hundertjährige Krieg mit England, durch den Karl VII auf den Thron kam.

Im 17. Jahrhundert forderten die Religionskriege gegen die Hugenotten zahlreiche Todesopfer. Die Verwaltung wurde in den kommenden Jahren stets auf Paris ausgerichtet und es herrschte eine steigende Form des Absolutismus. Erst 1789 kam es zu einer Revolution und drei Jahre später wurde Frankreich zu einer Republik. Die Revolution sollte allerdings nicht lange anhalten. Napoleon Bonaparte, der in den kommenden Jahren durch zahlreiche Kriege versuchte an Weltmacht zu gewinnen, krönte sich bereits 1804 zum Kaiser. Wie viele andere Länder baute sich auch Frankreich im Jahre 1830 einige Kolonien in Nordafrika und Südostasien auf.

Im Deutsch-Französischen Krieg 1871 verloren die Franzosen wichtige Regionen, wie Lothringen und Teile des Elsass.

Die Beteiligung an den beiden Weltkriegen lässt sich auf die Feindschaft zwischen Frankreich und Deutschland zurückführen.

Nach dem Krieg wurden zentrale Fragen, wie die Auflösung des Kolonialreichs, die Aussöhnung mit Deutschland und die Förderung der Provinz im Vergleich zu Paris, geklärt.